Blühende Parallelgesellschaften

Immer mehr Kinder gehen auf Privatschulen, besonders im Osten Deutschlands

  • Von Thomas Gesterkamp
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Im Sommer 2017 sah sich Manuela Schwesig mit einer Welle der Empörung konfrontiert. Damals wurde öffentlich bekannt, dass die sozialdemokratische Ministerpräsidentin ihr Kind auf eine Privatschule schickt. Für ihre Entschuldigung, diese Schule sei nunmal am nächsten gelegen, erntete sie vor allem im Netz spöttische Kommentare. Schwerin, der Wohnort der Politikerin, gehört zu den Städten mit der höchsten Privatschuldichte in Deutschland. Doch auch in den Nachbarstädten Rostock und Greifswald befinden sich etwa ein Drittel der Grundschulen nicht in staatlicher Trägerschaft. Der Grund: Im von Schwesig regierten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern sind die Kontrollen der Behörden besonders lasch. Anträge auf neue private Grundschulen wurden dort in der Vergangenheit ohne genaue Prüfung durchgewinkt, weiß der Bildungsforscher Marcel Helbig, der die Genehmigungspraxis der Länder für das Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) verglichen hat. Dabei s...

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