Wahlkampf als Trotzreaktion

Spitzenkandidat Martin Dulig will Sachsens SPD an der Regierung halten / Mitte-Links-Bündnis spielt keine Rolle

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Martin Dulig macht den Lindner: Im Stil des FDP-Bundeschefs stolziert der sächsische SPD-Chef über einen Laufsteg, der auf dem Oberdeck des Flughafens Dresden zwischen die Stuhlreihen der 128 Delegierten ragt. Das rote Rednerpult steht unbenutzt; statt in ein Manuskript schaut er ab und an auf den Stichwortzettel auf einem Beistelltisch. Ein Headset lässt die Hände frei. Mit denen gestikuliert der 44-Jährige ausladend, was ihn wie einen Motivationstrainer wirken lässt.

Dulig will seine Partei für einen Wahlkampf anstacheln, in dem es um viel geht - und den sie unter denkbar ungünstigen Vorzeichen führt. In gut sieben Monaten wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Die SPD, die vor fünf Jahren zum zweiten Mal eine Koalition mit der CDU eingegangen ist, will weiter an der Macht bleiben: »Ich will, dass wir regieren«, sagt Dulig. Allerdings bietet die Partei im Bund ein anhaltend trauriges Bild und siecht in Umfragen vor sich hin. Man w...

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