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Beschleunigter Rückgang der Antarktis-Eismassen

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Berlin. Der Rückgang der Eismassen in der Antarktis hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten laut einer Studie erheblich beschleunigt. Verlor der Kontinent in den 1980er Jahren noch 40 Gigatonnen Eis pro Jahr, stieg der Verlust auf 252 Gigatonnen Eis pro Jahr im aktuellen Jahrzehnt. Der daraus resultierende Anstieg des Meeresspiegels beläuft sich auf 3,6 Millimeter pro Jahrzehnt - insgesamt steigt der globale Meeresspiegel jedes Jahr um 3,1 Millimeter. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam der University of California, das für die am Montag in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichte Studie die Entwicklung in 18 Regionen der Antarktis untersucht hat. Die Autoren führen den Rückgang vor allem auf warme, zirkumpolare Tiefenströmungen des umgebenden Meeres zurück. nd

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