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Bachmanns blauer Traum

Pegida will zur Landtagswahl in Sachsen weder eigenständig noch auf AfD-Ticket antreten

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Das Epizentrum des politischen Erdbebens lag in Sachsen-Anhalt, die Erschütterungen aber sind in Sachsen ebenso zu spüren. Vorige Woche tat der frühere sachsen-anhaltische AfD-Landeschef André Poggenburg kund, er verlasse die Partei und gründe mit dem »Aufbruch deutscher Patrioten« (AdP) eine neue. Sie soll auch bei der Wahl des sächsischen Landtags am 1. September antreten. Damit, so ist nun klar, hat sich ein Wahlantritt von Pegida erledigt. Erwogen worden sei eine Beteiligung in Form einer »freien Liste«, sagte Lutz Bachmann, der Kopf des islamfeindlichen Bündnisses, am Montag vor einigen hundert Anhängern. Der Plan sei von Poggenburgs Initiative »durchkreuzt« worden, die »leider« in Form einer Partei erfolgte.

Darüber, wie sich Pegida mit Blick auf die Wahl verhält, wurde im Freistaat seit Monaten spekuliert. Einerseits wurde ein eigenständiger Antritt für denkbar gehalten, andererseits die Platzierung von Pegida-Vertretern, e...


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