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Rückkehr in schlimmste Zeiten

Die Terminhatz im Handball wird wieder größer

  • Von Christoph Stukenbrock und Jörg Soldwisch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Durch den straffen WM-Plan sind die enormen Belastungen im Handball wieder in den Blickpunkt gerückt. Zwei Spiele binnen 24 Stunden wie der WM-Doppelpack des deutschen Teams gegen Russland (22:22) und Frankreich (n. Red.) sind keine Ausnahme - sehr zum Leidwesen von Spielern und Trainern.

Der kommende Weltmeister wird am Ende des kräftezehrenden Turniers in Deutschland und Dänemark zehn Spiele in den Knochen haben. »Wir sind in die schlimmsten Zeiten des Sports zurückgekehrt«, attestierte Frankreichs Nationalcoach Guillaume Gille. Der langjährige Bundesligaprofi hat kein Verständnis mehr für die Terminhatz in seiner Sportart. »Fünf Spiele in sieben Tagen - das gehört nicht mehr in den modernen Handball.«

Auch Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson, bei der aktuellen WM als Auswahlcoach Japans dabei, sieht die Spitzenkräfte im Handball überbelastet. »Es betrifft zwar nur 50 bis 80 Spieler, aber das sind diejenigen, die unseren Sport in der Öf...


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