Gegrinse und Gehampel

Bayerische Lederhosen, Cancan und unauthentischer Klamauk: »Candide« hat an der Komischen Oper nichts verloren

  • Von Maximilian Schäffer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wenn das reifere Publikum in die gute rote Opernplüschstube mäandert, weil es berieselt werden will, muss einem als Regisseur überhaupt nichts mehr einfallen. Ein bisserl Kitsch, Klamauk und Katastrophe reichen vollends, damit debil applaudiert und geröhrt wird. Das alles fabriziert an der Komischen Oper zu Berlin der Intendant höchstpersönlich. Der 51-jährige Australier Barrie Kosky ist seit 2012 mit der Leitung des Hauses an der Behrenstraße beauftragt - er hat es abgestaubt und grundsaniert. Wieso dieser doch recht fähige Mann mit »Candide« Leonard Bernsteins schlechtestes Musical inszenieren muss und dann noch so dermaßen miserabel, ist schleierhaft.

Außer beliebigstem Slapstick und Blödelei passiert: überhaupt nichts. Nur so viel: Alle finden sich dauernd sehr komisch und zeigen dem Pu-blikum, dass es auch wirklich sehr komisch ist. Männer in Frauenkleidern agieren auf dem Niveau einer Hinterhof-Tuntenschau: Cancan und Altherrenwit...

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