Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Vergessen oder nie gewusst?

Thüringer Beamtenbund hält den Kampf gegen Rassismus für unwichtig

  • Von Sebastian Haak, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ob es zum beruflichen Qualifikationsprofil eines Gewerkschafters gehört, Dinge, die nicht zur Agenda seiner Gewerkschaft passen, einfach nicht wahrzunehmen? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Oder ob Gewerkschafter solche Dinge jedenfalls ganz schnell wieder vergessen können müssen - um dann in aller Öffentlichkeit mit aller Überzeugung behaupten zu können, es gebe sie nicht?

Helmut Liebermann jedenfalls hat am Dienstag in Erfurt bewiesen, dass zumindest er Dinge entweder vergessen kann oder nie gewusst hat, die weit über Thüringen hinaus in den vergangenen Jahren immer wieder große Schlagzeilen gemacht und auch für viel Kritik gesorgt haben. Wie der rassistische Auftritt eines leitenden Mitarbeiters der Ausländerbehörde in Sömmerda, der vor etwa fünf Jahren bundesweit diskutiert worden war. Mit einer versteckten Kamera des ARD-Magazins Monitor war der Mann dabei erwischt worden, wie er einen Flüchtling anging - und ihm dabei un...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.