Ein Druckmittel gegen die EU

Serbien vertieft die Wirtschaftsbeziehungen mit Russland

  • Von Elke Windisch, Dubrovnik
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Diplomaten rangen noch um die letzten Details, als in Belgrad bereits der Morgen graute. Über 20 strategische Abkommen wollen Serbien und Russland am Donnerstag in Anwesenheit beider Staatschefs unterzeichnen. Es ist schon das dritte Treffen Wladimir Putins mit Amtskollege Aleksandar Vučić.

Wichtigster Programmpunkt: Die Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens mit der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU), Moskaus Gegenentwurf zur Europäischen Union, dem bisher jedoch nur die pro-russischen Ex-Sowjetrepubliken Weißrussland, Armenien, Kasachstan und Kirgistan angehören.

Der Deal, warnt Makroökonom Saša Dogović, werfe Serbiens Bemühungen um EU-Mitgliedschaft um Jahre zurück. Auch sei die EAWU nur eine Zollunion und habe, anders als die EU, weder Ambitionen noch Ressourcen, die nachhaltige Entwicklung ihrer Mitglieder zu bezuschussen.

Nach Ansicht von Dejan Delić, Vorstand der russisch-serbischen Wirtschaftskammer, bedeute der Beitritt zur ...

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