Ein Sünder packt aus

Dopinggeständnis von Langläufer Johannes Dürr

  • Von Erik Roos, München
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Infusionen am Waldrand, Blutbeutel in deutschen Hotelzimmern und immer die Angst vor dem Auffliegen: Der österreichische Skilangläufer Johannes Dürr hat eine umfassende Dopingbeichte abgelegt und dabei auch über Straftaten in Deutschland berichtet. Er habe unter anderem in Oberhof, München und Irschenberg Blut abgenommen und später zurückgeführt bekommen, sagt der 31-Jährige in dem ARD-Film »Die Gier nach Gold - Der Weg in die Dopingfalle«.

Dürr ist der erste Wintersportler, der über Eigenblutdoping auf deutschem Boden auspackt. Ehe er 2014 bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi mit Epo im Blut erwischt und für zwei Jahre gesperrt wurde, habe er auch mit Wachstumshormondoping experimentiert. Vor allem aber habe er sich regelmäßig Blut abzapfen und später, mit erhöhter Konzentrationen von roten Blutkörperchen, wieder zurückführen lassen.

»Diese Rückführung hat immer vor Ort stattgefunden, bei den Wettkämpfen. Zum Beispiel vor der To...

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