Wo die Elefanten planschen

Simbabwe gehört zu den schönsten Ländern des afrikanischen Kontinents. Ein besonderes Projekt zeigt, wie auch Safari-Tourismus Menschen und Tieren helfen kann.

  • Von Susanne Kilimann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Noch steht die Sonne tief am Horizont, und auf den Blättern der Akazien funkelt der Morgentau. Vogelschreie dringen durch die noch nachtkühle Luft. Die Reifen unseres Jeeps pflügen sich durch den sandigen Boden. Nach kurzer Fahrt lassen wir das Buschland hinter uns, biegen in ein Waldgebiet, wo die Blätter uralter Zambesi-Teak-Bäume ein dichtes Dach bilden. »Willkommen im Schlafzimmer der Elefanten«, sagt Mark Butcher, unser Ranger. »Hier, im Schutz der Bäume, verbringen die Tiere die Nacht.«

Nur wenige Minuten später taucht der erste große graue Rücken auf. Es raschelt und knackt. Große und kleine Rüssel machen sich im Gehölz zu schaffen. Elefantenkühe und ihre Jungen reißen die belaubten Äste ab, zermalmen Rinde, Holz und Laub mit ihrem Maul. »Schaut mal, wie friedlich sie mit den Ohren fächeln«, sagt Butcher. »Das ist ein gutes Zeichen. Ein Elefant, der Gefahr wittert, stellt die Ohren auf. Die hier aber sind gerade völlig ents...

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