• Politik
  • Debatte über Kolonialismus in Frankreich

Neuer Tonfall, alte Politik

»Françafrique« lebt weiter

  • Von Bernard Schmid
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Diese drei Werke gehören heute zum Schatz des Pariser Musée du quai Branly. In ihrem Herkunftsort, den Königspalästen von Abomey in Benin, sind sie nur durch eine spürbare »Anwesenheit der Abwesenheit« präsent.

Emmanuel Macron bemüht sich um eine - im Vergleich zu früheren Zeiten - veränderte Rhetorik und Gestik im Umgang mit dem afrikanischen Kontinent. Zu ihr zählt auch sein jüngster Vorstoß zur Rückgabe kolonialer Raubkunst aus Museen in Frankreich. Aber alle französischen Präsidenten seit bald zwanzig Jahren versprechen, es sei nun endgültig vorbei mit jenen neokolonialen Praktiken, die mit dem Begriff »Françafrique« bezeichnet werden. Derlei, heißt es stets, habe es einmal gegeben, bis vor Kurzem sogar. Aber eben - jeweils - nur bis gestern!

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So tief wie behauptet ist der Bruch mit dem »Alten« auch unter Macron nicht, obwohl er der erste Amtsinhaber ist, der deutlich nach de...

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