Das Populäre war früher besser

Der Schlager boomt und der Schlager steckt in der Krise. Beide Aussagen sind richtig: Die erste bezieht sich auf den kommerziellen Erfolg, die zweite auf die künstlerische Qualität.

  • Von Wolfgang M. Schmitt
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Die 23-jährige Schlagersängerin Inka Bause. Inka Bause zählt zu den wenigen DDR-Stars, die es geschafft haben, auch nach dem Mauerfall präsent zu bleiben.

Helene Fischer, laut »Forbes« mit einem Jahresgehalt von 28 Millionen Euro in den Top Ten der gewinnbringendsten Sängerinnen der Welt, hat beinahe im Alleingang den Schlager wieder salonfähig gemacht. Selbst bei »Deutschland sucht den Superstar« singt man nun vorzugsweise Schlager, früher hatte Dieter Bohlen seine eigenen Schlagerkompositionen lieber verschwiegen. Auch Fischers Ex-Freund Florian Silbereisen ist längst nicht mehr der Betreuer greiser Zuschauer, bei seiner Sendung mit dem diagnostischen Titel »Schlagerboom« sitzen beachtlich viele junge Menschen im Publikum, oft stehen sie sogar - wie bei einem richtigen Rockkonzert. Der poppige Sound der Lieder verrät nicht, ob da noch ein echtes Instrument spielt, und die Texte erzählen selten etwas, stattdessen werden darin affektive Signalwörter beliebig aneinandergereiht.

Gut, dass es YouTube gibt. Dieses stetig wachsende Fernseharchiv hält fest, dass der Schlager einmal besser...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1007 Wörter (7063 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.