Die große Transformation

Volkswagen will in seinem Werk in Zwickau ab 2021 nur noch E-Autos bauen. Der Umbau läuft auf vollen Touren

  • Von Hendrik Lasch, Zwickau
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.
Die Zwickauer Mitarbeiter werden derzeit für die neue Art der Fertigung qualifiziert. VW nutzt dafür auch Virtual-Reality-Brillen.

Das Neuland ist orange. Dicke Kabelbäume in der grellen Farbe winden sich durch den Motorraum eines VW Golf. Die Farbwahl soll signalisieren: Hier ist Vorsicht geboten. Weit mehr als bei den Kabeln, die sonst in Autos zu finden sind und Fensterheber oder Scheinwerfer mit Strom versorgen. In den orangenen Kabeln fließen 350 Volt Gleichstrom. Unter der Motorhaube lauere damit »Gefahr wie aus einer Steckdose«, sagt Uwe Baumann - was ungewohnt sei für Menschen, die ihr Arbeitsleben lang Autos mit 12 Volt Bordspannung gebaut haben. »Wir sensibilisieren sie«, sagt Baumann: »Sie sollen keine Angst haben, aber Respekt.«

Baumann wird in naher Zukunft vielen Autobauern Respekt vor hoher Spannung beibringen. Er arbeitet im Bildungsinstitut von Volkswagen in Zwickau. Vor den Toren der sächsischen Stadt betreibt der Konzern ein Werk, in dem 7700 Menschen arbeiten - und das auf dem Weg in die automobile Zukunft ist. Wo jetzt Pkw der Modelle Gol...

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