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Ostdeutsche skeptisch gegenüber bürgerlicher Demokratie

Nur für 42 Prozent der Bevölkerung im Osten ist die herrschende Ordnung die beste Staatsform / Auch Marktwirtschaft umstritten

  • Lesedauer: 1 Min.

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Frankfurt. Die Menschen in Ostdeutschland sehen die deutsche Staatsform einer Umfrage zufolge skeptischer als die im Westen. Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte repräsentative Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach für die »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« (FAZ). Demnach meinten 42 Prozent der Bevölkerung im Osten, dass die bürgerliche Demokratie, die es in Deutschland gibt, die beste Staatsform ist. Im Westen waren es dagegen 77 Prozent. Die Frage, ob es ein Wirtschaftssystem gebe, das besser ist als die Marktwirtschaft, verneinten im Osten 30 Prozent der Befragten. Im Westteil des Landes waren es 48 Prozent.

Zwei Drittel der Westdeutschen, aber die Hälfte der Ostdeutschen vertrauen darauf, dass Grundrechte wie Meinungsfreiheit wirksam geschützt sind. Der Herkunft aus Ost- oder Westdeutschland wird im Osten eine ungleich höhere Bedeutung zugeschrieben. Nur 26 Prozent der Westdeutschen, aber 52 Prozent der Ostdeutschen sind davon überzeugt, dass dies eine der wichtigsten Trennlinien in Deutschland ist.

Die Umfrage war laut »FAZ« repräsentativ. Rund 1250 Menschen nahmen zwischen dem 5. und dem 17. Januar teil. Agenturen/nd

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