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  • Sport
  • Doping in Kolumbien

Das große Löcherstopfen

Einblicke ins Dopingkontrollsystem im Radsportland Kolumbien.

  • Von Tom Mustroph, Bogotá
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Das Dopinglabor von Bogota liegt mitten im Zentrum für Hochleistungssport im Herzen der 8 Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Kolumbiens. Fußballplätze und Tennisanlagen grenzen hier direkt aneinander, gleich neben einer Leichtathletikanlage und einer Schwimmhalle. Das Velodrom der Bahnradfahrer liegt nur zwei Straßenblöcke entfernt. Und auch die Koordinatoren des Nationalen Antidopingprogramms sitzen lediglich einen kleinen Spaziergang weit weg. Kurze Wege für Kontrolleure und Proben, näher dran am Sport kann man kaum sein. Das Problem ist nur: Seit Februar 2017 ist dem Labor die Akkreditierung durch die Weltantidopingagentur WADA entzogen.

»Ja, das ist schon eine traurige Sache. Aber wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Labor wieder öffnen zu können. Wir werden dann auf einem exzellenten Stand sein«, verspricht Paola Andrea Cárdenas Cuadros. Sie ist seit etwa einem Jahr Leiterin des Labors, kam also erst nach seiner Schlie...


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