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Sehnsucht nach Ewigkeit

Einer war’s Nr. 246 von Martin Koch

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Früh schon trat der Sohn eines preußischen Offiziers in die Fußstapfen seines Vaters. Mit 15 wurde er in das Potsdamer Garderegiment aufgenommen, mit 17 kämpfte er als Gefreiter-Korporal gegen das revolutionäre Frankreich. Obwohl man ihn danach zum Leutnant beförderte, entwickelte er eine zunehmende Abneigung gegen alles Militärische und hängte den Soldatenrock an den Nagel.

Er begann ein Studium der Mathematik und der Naturwissenschaften, hörte aber auch Vorlesungen über Philosophie und Kulturgeschichte. »Bildung schien mir das einzige Ziel, das des Bestrebens, Wahrheit der einzige Reichtum, der des Besitzes würdig ist«, schrieb er seiner Geliebten, einer Generalstochter. Nach drei Semestern brach er sein Studium ab und wurde Volontär im preußischen Wirtschaftsministerium, für das er als Spion tätig war. Während einer Reise nach Paris fand er Gefallen am Schreiben und war entschlossen, als Dichter seinen »Ruhm an die Sterne zu heften«....


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