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Der Junge is’ richtig

Der Berliner Verleger Kurt Ehrlich war in der Weimarer Republik für seine «pikante» Unterhaltungsliteratur bekannt. 1941 wurde er in Auschwitz ermordet.

  • Von Bettina Müller
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

KE-Bücher - der ganze Roman, gebunden für glatt eine Mark. Ist das wahr? Ist das möglich?! Nein - in der Tat - das ist stark!« (Hans Land: KE- und EK-Hymnus, 1924) »KE«, das ist Kurt Ehrlich, geboren am 28. Februar 1887 in Berlin als Sohn des jüdischen Kaufmanns Lewin (Louis) Ehrlich und dessen Ehefrau Johanne, geborene Dreger, die evangelischer Konfession ist. Er gehört zur zweiten Generation der Familie, die in Berlin lebt. Die Ehrlichs stammen aus Neustadt an der Warthe in der Provinz Posen, Kurts Großeltern väterlicherseits sind der Gastwirt Itzig Ehrlich und Hannchen, geborene Rohr.

Ursprünglich ist Ehrlich Verlagsbuchhändler, ein eher rustikaler, stark berlinernder und tüchtiger Mann, der auch ein Mann des Volkes ist und der vor allem schon früh weiß, was die Menschen wirklich lesen wollen. Instinktiv bedient er den Geschmack der breiten Masse, bewahrt sich dabei sein kindliches Gemüt: In seinem Arbeitszimmer steht das Model...


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