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  • Politik
  • Sanktionen gegen Russland

Strafe als Dauerzustand

Die Russlandsanktionen haben ihr Ziel nicht erreicht, sondern auf beiden Seiten konfrontative Kräfte gestärkt.

  • Von Felix Jaitner
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Seit fünf Jahren bestehen die EU-Sanktionen gegen Russland. Beide Seiten haben sie Milliarden gekostet, ihr Ziel erreicht haben sie jedoch nicht. Nun setzen die USA auf Konfrontation, die deutsche Politik bleibt widersprüchlich.

Im März 2014 verhängte die EU als Reaktion auf den Ukraine-Konflikt erste Strafmaßnahmen gegen Russland, deren Aufhebung an den Erfolg des Minsker Abkommens geknüpft wurde. Im Gegenzug verhängte die russische Seite »Kontersanktionen«. Seitdem stocken die Verhandlungen, eine Lösung des Krieges im Donbass liegt damit in weiter Ferne. Genauso unwahrscheinlich erscheint eine Rückgabe der Krim an die Ukraine. Die Sanktionen sind zum Dauerzustand geworden. Und sie sind teuer.

Von 2013 bis 2017 gingen die deutschen Exporte nach Russland um 38,5 Prozent zurück. Allerdings »wäre es eine falsche Analyse zu sagen, dass der Handel mit Russland allein wegen der Sanktionen zurückgegangen ist«, sagt Andreas Metz, Pr...


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