Die Macht der Rentenökonomie

Die Klientelnetzwerke des Ölstaates Venezuela haben zerstörerische Wirkung.

  • Von Raul Zelik
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Trump hat es einem mal wieder leicht gemacht: Seit der US-Präsident sein Votum abgegeben hat, ist zumindest wieder klar, wofür man in Venezuela nicht sein sollte. Die Anerkennung des 35-jährigen Juan Gerardo Guaidó als Präsident wäre schon allein deswegen die schlechteste aller möglichen Lösungen, weil sie der rassistischen und ultraklassistischen Rechten den Weg bereiten würde.

Doch abgesehen davon ist die Situation tatsächlich völlig verfahren. Venezuelas Wirtschaft liegt am Boden, die Inflation ist so hoch, dass sie von der Regierung nicht einmal mehr gemessen wird, und der staatliche Ölkonzern PDVSA fördert wegen des Verfalls seiner Anlagen nur noch halb so viel Öl wie vor einem Jahrzehnt. Weil niemand von seinen Löhnen leben kann, engagiert sich die Bevölkerung außerhalb der Arbeit - im Schmuggel oder bei der Spekulation. Und die Subventionierung von Grundprodukten wiederum führt dazu, dass die Regale in Ost-Kolumbien voll si...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 799 Wörter (5521 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.