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Der schwarz-rote Niedergang

CDU und SPD verlieren immer mehr Wähler in den ostdeutschen Bundesländern. Von dieser Entwicklung profitiert mittlerweile vor allem die AfD

  • Von Aert van Riel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die ostdeutschen Wähler haben sich in den vergangenen Jahren in Scharen von CDU und SPD abgewendet. Bei der Bundestagswahl 1990 erhielten die Konservativen in den damals noch neuen Bundesländern 41,8 und die Sozialdemokraten 24,3 Prozent der Stimmen. Die Versprechen, die etwa der damalige Kanzler Helmut Kohl gemacht hatte (»blühende Landschaften«), wurden in der Folgezeit nicht erfüllt. Stattdessen litten viele Regionen unter Deindustrialisierung, Arbeitslosigkeit und Abwanderung. Auch aus diesen Gründen stürzte die CDU bei der Bundestagswahl im Jahr 1998 auf 27,3 Prozent ab. Nach einem kurzen Hoch bei der Wahl 2013 ist sie nun wieder bei diesem Wert angekommen.

Mit dem Abstieg der CDU begann in den 90er Jahren der Aufstieg der SPD in den ostdeutschen Bundesländern. Ihren Höhepunkt erreichten die Sozialdemokraten bei Bundestagswahlen im Osten im Jahr 2002 mit 39,7 Prozent der Stimmen. Der damals amtierende Kanzler Gerhard Schröder...


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