• Politik
  • Obdachlosigkeit in Hamburg

Betten aus Beton

Nicht jeder Wohnungssuchende hat so viel Glück wie Andreas L. In Hamburg, Stadt der Millionäre, wächst die Zahl der Obdachlosen unaufhörlich

  • Von Volker Stahl, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Fünf Jahre verbrachte Andreas L. auf der Straße. Seit März 2018 lebt er wieder in einer eigenen Wohnung - dank der Unterstützung durch das Obdachlosenprojekt Hinz&Kunzt. So viel Glück wie der 46-Jährige haben nicht viele. Die Zahl der erfassten Obdachlosen in Hamburg hat sich im vergangenen Jahrzehnt laut einer aktuellen Studie auf 1910 fast verdoppelt. Außerdem leben 5000 Menschen in Notunterkünften der Stadt.

Joannas Leben währte nur 43 Jahre. Bei einem Kälteeinbruch Ende Oktober wurde die Frau von Passanten auf einer Parkbank im Hamburger Stadtteil Niendorf gefunden. Sie atmete nicht mehr und war wahrscheinlich an Unterkühlung gestorben. Die gebürtige Polin war das erste Kälteopfer dieses Winters. Mittlerweile sind vier obdachlose Menschen erfroren. Am 4. November wurde die Leiche von Macij gefunden. Die 64 Jahre alte Biggi starb in der Nacht auf den 17. November in der Nähe der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis, von den ...

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