Damenwahl macht schlau

In seinem klassischen Werk »Über die Entstehung der Arten« begründete Charles Darwin 1859 das Prinzip der natürlichen Auslese. Zwölf Jahre später verfasste er eine weitere epochale Schrift, in der er sich erstmals zur Abstammung des Menschen äußerte und überdies ein zweites Evolutionsprinzip formulierte: die sexuelle Selektion.

Denn er war zu der Auffassung gelangt, dass bestimmte auffällige Merkmale von männlichen Organismen nicht durch natürliche Auslese entstanden sein konnten, da sie ihre Träger beim »Kampf ums Dasein« eher behinderten. Man denke etwa an das Geweih des Hirsches, das Prachtgefieder beim Pfau oder bei anderen Vögeln, so Darwin, an »Kämme, Bärte, Auswüchse, Hörner, mit Luft gefüllte Hautsäcke, Federschöpfe, nackte Federkiele und verlängerte Federn, welche aus allen Teilen des Körpers graziös hervorragen«. Einige dieser schmückenden Anhängsel, die Darwin »sekundäre Geschlechtsmerkmale« nannte, können das Überleben...

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