Von Pferden und Jockeys

Wie Ökonomen versuchen, das Kapitaleinkommen zu rechtfertigen - eine Lektion in volkswirtschaftlicher Ideologieproduktion.

  • Von Stephan Kaufmann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Das herrschende Wirtschaftssystem wird häufig damit beworben, dass es so viel Reichtum schaffe. Für nachhaltigen Unmut sorgt jedoch die Verteilung dieses Reichtums: Die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung ziehen den größten Teil des Vermögens und einen großen Teil der Einkommen auf sich. Unter den Superreichen finden sich nun, wenig überraschend, vor allem die Kapitaleigentümer - arbeiten lassen ist anscheinend lukrativer als selbst zu arbeiten. Dies hat zu der verbreiteten Beschwerde geführt, die Reichsten bildeten eine Art parasitäre Klasse, die ihren Reichtum nicht durch eigene Anstrengung erarbeitet.

Das jedoch stimmt nicht, will jüngst zumindest eine Gruppe von US-amerikanischen Ökonomen herausgefunden haben. In den USA, so die Ökonomen, habe sich im Durchschnitt das reichste ein Prozent der Bevölkerung seinen Wohlstand sehr wohl verdient - zumindest etwa 75 Prozent davon.

Es ist unbestrittener Fakt: Die Reichen sind ...

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