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Als Antisemiten diffamiert

Geplanter Vortrag über Israel in Bonn ruft Shitstorm hervor

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Anfang Januar lud die Palästinensische Gemeinde Deutschland (Bonn) zu einer Veranstaltung mit dem israelischen Politikwissenschaftler und Ökonom Shir Hever ein. Hever, der jüdischen Glaubens und israelischer Staatsbürger ist, hat zur »Privatisierung der israelischen Sicherheit« an der Freien Universität in Berlin promoviert. In Bonn sollte er zum Thema »Israels rechte Freunde in Europa und den USA« sprechen. Geworben wurde über das Veranstaltungsportal der Stadt Bonn, das allen Veranstaltern offen steht. Was folgte, war eine bundesweite Diffamierungskampagne gegen die Veranstalter, unterstützende Gruppen und den Referenten.

Die Stadt Bonn werbe für eine Veranstaltung, »auf der mit antisemitischen Stereotypen zum Ende Israels aufgerufen wird«, twitterte Aras Nathan Keul an den Oberbürgermeister von Bonn, Ashok Sridharan. Keul, der im Vorstand des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) ist, begründete seine Behauptung m...


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