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Hinsehen und aufklären!

Marie Frank über Strategien gegen weibliche Verstümmelung

  • Von Marie Frank
  • Lesedauer: 1 Min.

Die Vorstellung, dass auch heutzutage noch Mädchen und Frauen genital verstümmelt werden, und zwar nicht nur im Ausland, sondern auch hier in Berlin, ist schwer zu ertragen. Ohne jeglichen medizinischen Grund werden bei Mädchen, meist ab dem Säuglingsalter bis zum 14. Lebensjahr, die Geschlechtsorgane verstümmelt oder ganz entfernt.

Oft mit nicht sterilisierten Messern, Scheren oder Glasscherben und ohne Narkose. Entweder die Opfer sterben oder sie leiden ihr Leben lang an den Folgen. So schrecklich das ist, so wichtig ist es, darüber zu reden.

Nur wenn wir über diese frauenverachtende Praxis Bescheid wissen, können wir etwas dagegen unternehmen. Dass Berlin die Angebote für Betroffene ausbauen will, ist ein wichtiger erster Schritt. Ein weiterer wäre eine verpflichtende ärztliche Untersuchung für alle minderjährigen Mädchen.

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