Sozialpartner mit Flügeln

Hicks, Hacks, Haudrauf und Humanität: »Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt« erklärt den Kapitalismus

  • Von Felix Bartels
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
»Es gab eine Zeit, da hatten wir Drachen«: Ein Animationsfilm, bei dem Kinder viel über die Differenz von liberaler und autoritärer Spielart des Kapitalismus lernen können.

Die unbestreitbare Schönheit dieses Films konzediert, scheint es nicht verkehrt, anstelle einer Rezension die gesamte Reihe in Blick zu nehmen. Regisseur Dean DeBlois selbst gibt an, dass er mit den drei Filmen eine übergreifende Story erzählen will. Gelungen ist ihm allerdings viel mehr als das. »Drachenzähmen« zeichnet, vielleicht unwillentlich, ein Sittenbild dieser Epoche. Im Kunstwerk decken sich Absicht und Ergebnis nie ganz. Erzähler packen die Welt oft intuitiv und könnten es nicht begrifflich machen. Zum anderen folgen sie der Logik des Erzählens, wodurch sie unvermeidlich Bedeutung herstellen. »In der Kunst«, schreibt Peter Hacks, »verändern Sachverhalte ihr Wesen; sie hören auf zu sein und fangen an zu bedeuten.« Wie die Literatur, so übersetzt auch der Film Strukturen der Wirklichkeit in Ideenstrukturen. Die Frage ist nicht, ob, sondern wie gut er das tut.

Eine Absicht DeBlois’ war wohl, eine komplexe Fabel übers Erwac...

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