Verhindert, verloren, verboten, vergessen

Die diesjährige Berlinale-Retrospektive »Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen« zeigt Dokumentar- und Spielfilme von Frauen aus der DDR und der BRD

  • Von Gabriele Summen
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Die Filmemacherin und Autorin Helke Sander war Mitgründerin des »Aktionsrats zur Befreiung der Frau«. 1968 hielt sie beim Sozialistischen Deutschen Studentenbund jene berühmte »Tomatenwurf«-Rede, die heute als Auftakt zur zweiten Frauenbewegung in der BRD gilt. »Manchmal sieht man einen Film von einer Frau und bekommt eine Ahnung davon, was uns dadurch, dass diese Frauen nicht ständig arbeiten können, für die Gattung Film verloren geht«, schrieb sie einmal. Und weiter: »Die Filmgeschichte ist mit Werken von Frauen so mager bestückt, und dieser Verlust ist niemals aufzuholen. Die Gründe für diesen Verlust sind vielfältig, aber die Überlegung, was mir noch überliefert worden wäre an Denken von Frauen, wenn diese einen breiteren Zugang zur Kunst gehabt hätten, ist für mich als Frau unendlich deprimierend.« Genau diese Gefühlsmischung aus Wut und Wehmut überfällt die Zuschauerinnen auch beim Betrachten der Filme der diesjährigen Berlinale-...

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