Werbung

Im Gepäck jede Menge Kohle

Tomas Morgenstern hält Investitionen in die Infrastruktur der Lausitz für wichtig

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: 2 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Brandenburgs Wirtschaftsminister, bis letzten Herbst noch Präsident der Cottbuser Uni, hatte den richtigen Riecher dafür, wie man die wohl schon länger geplante Infrastrukturspritze für Schwarze Pumpe am besten platziert. Zehn Tage nach Bekanntwerden des Fahrplans für den Ausstieg aus der Braunkohle, wie ihn die Kohlekommission der Bundesregierung nahelegt, ist er zu den direkt Betroffenen in die Lausitz gefahren, um Zuversicht zu verbreiten.

Rund 40 Millionen Euro vom Land für die Ertüchtigung der Industrieinfrastruktur - das ist zumindest ein erster Schritt Richtung Zukunft. Und ein Signal dafür, dass der schwierige Umbauprozess ernsthaft beginnt. Gut auch, dass der Minister die vereinten Anstrengungen der Nachbarn Brandenburg und Sachsen zur Wahrung der Interessen der gemeinsamen Lausitzer Braunkohleregion hervorhebt.

Der Freistaat ist ein wirtschaftlich starker Partner, wenn es darum geht, diesen Interessen vor allem auf Bundesebene Aufmerksamkeit zu verschaffen. Beide Länder haben in der Wendezeit zu viele schlechte Erfahrungen mit bloßen Lippenbekenntnissen gemacht.

Klar ist aber auch, dass die Kohleregion auch aus sich heraus mehr Kraft entfalten muss. Denn die Diskussionen um einen weiter verkürzten Ausstiegspfad aus der Kohle im Interesse von Klima und Umwelt werden bald wieder lauter werden. Die Verteidigung der Kohlearbeitsplätze ist und bleibt ein Rückzugsgefecht. Die regionale Wirtschaftsförderung muss um jeden neuen Industriearbeitsplatz kämpfen. Und die Menschen brauchen jede Menge Schulungsangebote. Die Zeit läuft.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen