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UNO: Es wird immer heißer

Weltorganisation sieht klares Anzeichen für langfristigen Klimawandel / Erhöhte Temperaturen tragen zu zu extremen Wetterereignissen bei

  • Lesedauer: 2 Min.

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Paris. Die vergangenen vier Jahre waren nach UN-Angaben die heißesten seit Beginn weltweiter Wetteraufzeichnungen. In einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse bestätigte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ihren vorläufigen Bericht vom November und sprach von einem »klaren Zeichen für den anhaltenden langfristigen Klimawandel«. Demnach war 2018 das viertwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen mit einer Durchschnittstemperatur von einem Grad Celsius über dem Schnitt des vorindustriellen Zeitalters (1850 bis 1900).

Die 20 heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wurden allesamt in den vergangenen 22 Jahren gemessen, bekräftigte die WMO. »Der langfristige Temperaturtrend ist viel wichtiger als die Rangliste individueller Jahre, und dieser Trend zeigt nach oben«, erklärte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. »Das Ausmaß der Erwärmung während der vergangenen vier Jahre war außerordentlich, sowohl an Land als auch im Ozean.«

Die WMO erklärte, die erhöhten Temperaturen trügen zu extremen Wetterereignissen wie Hurrikanen, Dürren und Überschwemmungen bei. »Die Extremwetterereignisse entsprechen dem, was wir von einem sich verändernden Klima erwarten. Das ist die Realität, der wir uns stellen müssen«, sagte Taalas.

2019 verspreche ähnlich warm wie 2018 zu werden, teilte die UN-Sonderorganisation mit Verweis auf Rekordtemperaturen in Australien im Januar mit. In den vergangenen Wochen hatten weite Teile des »Fünften Kontinents« unter extremer Hitze mit Temperaturen weit über 40 Grad gelitten. AFP/nd

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