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Kontemplation am Hang

Nachtskifahren heißt auf Après-Ski verzichten. Das ist nicht weiter schlimm, zumal abends ein menschenarmes Pistenerlebnis in wunderbar gedämpfter Atmosphäre möglich ist.

Es ist dunkel geworden, die Müdigkeit kriecht mir nach einem langen Anreisetag in die Knochen. Um halb vier klingelte der Wecker, um halb sieben ging das Flugzeug. Aber jetzt bin ich nun mal zum Nachtskifahren verabredet - eindeutig gegen meinen Biorhythmus, zumal die Dame am Hoteltresen wohlmeinend verkündet, die Sauna sei jetzt auf Temperatur. Eine Verlockung. Schwitzen, Essen, Schlafen und vielleicht vorweg noch ein isotonisches Aufbaubier für die kommenden Tage auf der Piste. Das wär’s jetzt eigentlich. Aber ich? Ich muss los.

Nachtskifahren, dazu genügt es, dass es dunkel ist - auf der »Nightslope« (dem Nachthang) des Hausbergs Schmittenhöhe in Zell am See und anderen Skiorten, wo es angeboten wird. Die Nacht fängt am frühen Abend an. Wenn die Berge rundherum im Schwarz versunken sind, wird meist gegen 18.30 das Flutlicht angeschaltet, es entsteht ein leuchtender Korridor am Hang, und gegen 21 Uhr wird wieder abgeschaltet. Al...


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