Werbung

Rassistische Angriffe auf drei Mädchen in Berlin

Attacken in Marzahn und Neukölln / In beiden Fällen sollen die Opfer zuvor rassistisch beleidigt worden sein

  • Lesedauer: 1 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Rechte Gewalt: Rassistische Angriffe auf drei Mädchen in Berlin

Berlin. Auf offener Straße sind in Berlin am Freitag insgesamt drei junge Mädchen rassistisch beleidigt und attackiert worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, schlug ein bislang unbekannter Mann am späten Freitagnachmittag im Stadtteil Marzahn zwei syrische Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Zuvor habe er sie rassistisch beleidigt. Sie mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Im Bezirk Neukölln soll eine Frau am späten Freitagabend eine Zwölfjährige attackiert haben, wie die Polizei weiter mitteilte. Sie soll versucht haben, dem Mädchen das Kopftuch vom Kopf zu reißen. Hierbei zog sie es an den Haaren und beleidigte es fremdenfeindlich.

Zudem soll sie versucht haben, die Zwölfjährige mit einer augenscheinlich mit Blut gefüllten Spritze zu stechen. Auch drohte sie demnach mit Pfefferspray. Noch vor Eintreffen der Polizei floh die Frau in unbekannte Richtung. Das Mädchen trug leichte Verletzungen davon.

In beiden Fällen übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen