Einig gegen US-Politik

Seit der ersten Wahl von Hugo Chávez pflegt Russland besondere Beziehungen zu Venezuela

  • Von Mirko Petersen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Verbindungen zwischen Russland und Lateinamerika erhalten normalerweise wenig Aufmerksamkeit. Doch nun, im Kontext der politischen Krise in Venezuela, sehen sich Medien in verschiedenen Ländern dazu veranlasst, über diese Verbindungen zu schreiben. Auch in deutschen Medien war beispielsweise vom »Kalten Krieg in Venezuela« (»FAZ«) und einer »öligen Freundschaft zwischen Moskau und Caracas« (»Süddeutsche Zeitung«) zu lesen.

Seit dem Ende des Kalten Krieges und den besonderen Beziehungen zwischen der Sowjetunion und Kuba scheint der Kreml durch seine Unterstützung für Nicolás Maduro erstmals wieder eine herausgehobene Rolle in Lateinamerika zuzukommen. Nicht erst seitdem sich Juan Guaidó, mit Unterstützung der Vereinigten Staaten, selbst zum venezolanischen Präsidenten erklärt hat, setzt sich die russische Regierung (wie auch China und die Türkei) für Maduro ein. Russische Waffen, Kredite und Unterstützung im Ressourcenabbau sow...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.