Tempolimit heizt Proteste an

  • Von Ralf Klingsieck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Historisch« und »außergewöhnlich« schwärmte der sonst so nüchterne französische Premierminister Édouard Philippe bei der Vorstellung der Zahlen zur Entwicklung der Verkehrssicherheit 2018. Als Rahmen für die Präsentation wählte er bewusst den Besuch eines Rehabilitierungszentrums für Verkehrsunfallopfer in Couvert unweit von Paris Ende Januar.

Erste Auswirkungen der neuen Höchstgeschwindigkeit

»Noch nie, seit es eine Unfallstatistik für den Straßenverkehr gibt, hatten wir so wenig Tote auf der Straße«, meinte er. Seinen Angaben zufolge verloren im vergangenen Jahr 3259 Menschen das Leben. Das sind 5,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit wurde der bisher niedrigste Wert von 2013 noch unterschritten. Damals hatte man 3268 Verkehrstote gezählt. Der Regierungschef hielt auch gleich eine Erklärung für den neuen Rekord parat: die von ihm selbst im Mai 2018 angeordnete und seit 1. Juli geltende Absenkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.