Meineid-Verdacht im Högel-Prozess

Starke Erinnerungslücken prägen Aussagen ehemaliger Kollegen des Serienmörders

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Ach herrje - der Todeshögel hat wieder Dienst.« An diesen Spruch einer Krankenschwester konnte sich ein Zeuge im Verfahren gegen den Serienmörder, seinen Ex-Kollegen im Klinikum Oldenburg, noch erinnern. Der Frau, die jene düstere Feststellung traf, war offenbar aufgefallen, dass es während Högels Einsatzzeiten oft Alarm gab: Patienten hatten einen Herzstillstand erlitten! Immer dann war der emsige Pfleger zur Wiederbelebung geeilt, manchmal gelang sie, manchmal nicht. Die Kranken, die der »Reanimateur« mit einer Spritze bewusst in Todesgefahr gebracht hatte, starben. »Sensen-Högel« war ein anderer Name, der auf der Herzstation des Krankenhauses im Nordwesten Niedersachsens geflüstert wurde.

Doch so gut erinnern wie besagter Zeuge konnten oder wollten sich vor Gericht nicht alle früheren Kollegen des Pflegers, der bereits wegen sechsfachen Mordes verurteilt worden ist und sich wegen weiterer 100 Tötungen von Patienten verantworten muss...

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