Wärme, aber nicht Wellness

Hyperthermie kann die Behandlung bestimmter Krebserkrankungen ergänzen - Experten dämpfen Erwartungen

  • Von Angela Stoll
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Hyperthermieanlage im Bremer St.-Josef-Stift

Krebs mit Wärme bekämpfen? Das klingt nach einer wirksamen und sanften Therapie. Krebszellen gelten nämlich als besonders hitzeempfindlich. Immer wieder wenden sich daher Patienten mit hohen Erwartungen an Kliniken, die Hyperthermie anbieten, also die Erhitzung des gesamten Körpers oder bestimmter Teile. »Manche hoffen, dass sie dadurch eine Chemotherapie vermeiden können«, sagt Lars Lindner, Onkologe am Klinikum der Universität München. »Andere sind so verzweifelt, dass sie sich an jeden Strohhalm klammern.« Doch bislang empfehlen Experten die Überwärmung nur bei bestimmten Krebserkrankungen, etwa bösartigen Weichteilsarkomen - und zwar kombiniert mit anderen Therapien.

In den nächsten Jahren könnte das Verfahren im Kampf gegen Krebs aber eine immer wichtigere Rolle spielen. Derzeit laufen zu dem Thema mehrere klinische Studien, ein paar sind bereits abgeschlossen. Insgesamt weiß man jedoch noch relativ wenig darüber, bei welchen...

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