Monster im Kino, die eine Frau aus dem Internet fressen

Berlinale-Panorama: «Searching Eva» zeigt eine Frau zwischen Virtualität und Brutalität

  • Von Jasper Nicolaisen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Die Zuschauer werden da gepackt, wo es wehtut: an der eigenen Glotzlust.

Mein Ziel ist es, allen Menschen vorzuleben, dass du dich beliebig neu erfinden kannst.« Das sagt Eva, eine junge Frau, aufgewachsen in Italien, inzwischen kosmopolitisch unterwegs als … ja, als was eigentlich?

Eva hat einen Blog, Eva erscheint in sozialen Netzwerken, Eva schläft in Hotels mit reichen Männern, Eva stolziert über Laufstege, sie schreibt, macht Musik, taucht in immer neuen Mietwohnungen auf, von denen nie ganz klar ist, wo sie eigentlich liegen oder was Eva dort vorhat, sie hat einen Freund, eine Freundin, einen Freund und eine Freundin, sie ist plötzlich eher ein Junge, sie hat lange Haare, kurze Haare, helle Haare, dunkle Haare und ist immer sehr dünn und sehr tätowiert.

Eva fasziniert und irritiert, weil sie rücksichtslos alles von sich gibt und doch nie ganz zu greifen ist. X Follower schauen zu, wie sie vor ihren Augen aus dem Schaum des Internets geboren wird und wieder zerstäubt, bombardieren sie mit Fragen, glaub...

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