Wie vor der kopernikanischen Wende

Ökonom Steve Keen über die Gefahren des Sparens und falsche Paradigmen der Mainstream-Wirtschaftsforschung

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Sie sind vor zwei Monaten von London nach Amsterdam gezogen.

Das hatte persönliche Gründe. Meine Freundin lebt in Amsterdam. Und ich wurde London überdrüssig.

Warum?

Die Austerität macht Großbritannien zu einem Dritte-Welt-Land. Es wird nicht in die Infrastruktur investiert, die Bildung nicht richtig finanziert, und die Industrie schrumpft. Das alles macht ziemlich depressiv. Da wollte ich lieber in einem progressiveren Teil der Welt leben. Die Niederlande im Allgemeinen und Amsterdam im Besonderen boten sich da an.

Auch eine ganze Reihe von Unternehmen wandert gerade von London nach Amsterdam ab. Andere europäische Städte wie Frankfurt am Main und Paris profitieren derzeit ebenfalls vom Brexit. Glauben Sie, dass das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU die Situation noch schlimmer macht?

Der Finanzsektor des Landes ist viel zu groß. Er ist ein Parasit für die Volkswirtschaft. Er schafft kein Wachstum, sonder...

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