Werbung

Dieser Streik wird wirken

Martin Kröger unterstützt den Arbeitskampf bei der BVG

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: 2 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Wenn alles klappt, wie es die Gewerkschaft ver.di plant, wird an diesem Freitag bei Bussen, U-Bahn und Tram fast nichts fahren. Für die Berlinerinnen und Berliner wird der Warnstreik sehr wahrscheinlich deutliche Auswirkungen haben: Die alternativen Nahverkehrsstrecken der S-Bahn dürften überlastet sein und die Anfahrt zur Arbeit dementsprechend nerviger. Es soll sogar Arbeitgeber geben, die ihren Beschäftigten für diesen Freitag einen zwangsfreien Tag verordnet haben. Nachdem es keine gültige Notdienstvereinbarung zwischen ver.di und BVG gibt, wird sich der Warnstreik auch deutlich länger auswirken als bis 12 Uhr mittags.

Am Ende werden sich die Berlinerinnen und Berliner ihre eigenen Wege suchen - wer sich noch an den Vollstreik von 2008 erinnern kann, weiß, dass damals unter anderem die Wege einfach zu Fuß erledigt wurden. Ging auch. Viele Berlinerinnen und Berliner zeigten sich damals auch solidarisch mit den BVG-Beschäftigten. Zwar tut ein Warnstreik im Öffentlichen Personennahverkehr richtig weh, aber die Menschen wissen auch heute ganz genau, wie sehr sich die Lebenshaltungskosten in der Metropole immer weiter erhöhen. Die Bus-, U-Bahn- und Tramfahrer verdienen erschreckend wenig, dafür dass sie so einen verantwortungsvollen Beruf ausüben - auch das sollte man Freitagfrüh vor allem im Kopf haben, wenn man über die Auswirkungen des Streiks klagt.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!