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Lücken in der Nahrungskette

Das häufigere Austrocknen von Flüssen lässt gerade die Populationen kleiner Fische schrumpfen oder bringt diese Arten gar zum Aussterben

Rund ein Drittel aller europäischer Süßwasserfischarten sind laut der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN durch den Klimawandel bedroht. Ein wichtiger Faktor ist dabei das zeitweilige Austrocknen von Gewässern. Besonders stark trifft dies in Europa die Fische im Süden des Kontinents. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift »Global Change Biology« erschienen ist. »Gerade in Griechenland, auf dem Balkan und der Iberischen Halbinsel gibt es viele endemische (nur dort vorkommende) Arten mit einem kleinen Verbreitungsgebiet. Wenn dort ein paar Kilometer Fluss oder ein Gewässer komplett trockenfallen, passiert es relativ leicht, dass sie aussterben«, warnt Gregor Kalinkat, einer der Autoren.

Besonders hart trifft es sehr kleine, nur einige Zentimeter große Fische. Während Insekten und Vögel bei steigenden Temperaturen ...


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