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Schade um die liberale Kraft

Andreas Fritsche bedauert Zustand und Kurs der märkischen FDP

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 1 Min.

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Im brandenburgischen Landtag wäre Platz für eine echte liberale Kraft. Wo die SPD die LINKE zu einer Verschärfung des Polizeigesetzes zwingt und der CDU das nicht weit genug geht, da könnte die FDP als Bürgerrechtspartei punkten.

Doch die hiesige FDP redet zwar viel von der Freiheit, und dass sie Online-Durchsuchungen ablehnt, steht bei ihr im Wahlprogramm. Aber es dominieren die unternehmerfreundlichen Phrasen. Die sozialliberalen Traditionen sind verschüttet, an das Format von Ex-Kulturminister Hinrich Enderlein reicht Spitzenkandidat Hans-Peter Goetz nicht heran. Die FDP versucht erst gar nicht mehr, etwas anderes als eine Klientelpartei zu sein. So dürfte es schwer werden, ins Parlament einzuziehen. Denn als ihren parlamentarischen Arm benötigt die Wirtschaft die FDP nicht. Dafür hat sie die CDU.

So ist es kein Wunder, wenn eine FDP-Listenbewerberin berichtet, es wäre in ihrer Heimat als Marsmensch leichter, die Leute für sich einzunehmen, denn als FDP-Mitglied.

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