Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Neuseelands Politik der Fürsorge

Regierungschefin Jacinda Ardern will im neuen Haushalt Bedürfnissen der Armen und Kinder Vorrang einräumen

  • Von Barbara Barkhausen, Sydney
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Jacinda Ardern hat während ihrer Zeit als neuseeländische Regierungschefin schon einiges anders gemacht als andere Politiker. Sie hat im Amt ein Baby bekommen, macht sich für die Maori, die neuseeländischen Ureinwohner, stark und hält eine Regierungskoalition aus Rechtspopulisten, Grünen und ihrer eigenen sozialdemokratischen Labour Partei zusammen. Über soziale Medien und Live-Schalten tauscht sie sich regelmäßig mit ihrem Volk aus. Der »Guardian« nennt sie gar die »globale Heldin«, die die linke Politik weltweit gerade brauche.

Ardern will das bekämpfen, was ihrer Meinung nach dazu geführt hat, dass Scharen an Wählern in vielen Ländern den Rechtspopulisten in die Arme laufen: soziale Ungerechtigkeit. Dazu gehören stagnierende Löhne: Laut Pew Research haben die Löhne in den USA heute beispielsweise die gleiche Kaufkraft wie vor 40 Jahren. Die Lebensqualität der Menschen verbessert sich nicht und dies - so glaubt Ardern - befeuert...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.