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Hauptsache Investorenglück

Die Immobilienbranche feiert sich selbst und fordert weiter hohe Rendite

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Mieten steigen kontinuierlich: Wer im Herbst 2018 umgezogen ist, muss im bundesweiten Mittel für die neue Wohnung monatlich 7,06 Euro kalt pro Quadratmeter ausgeben, 3,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Spanne ist aber groß. Sie reicht von 4,54 Euro im Kreis Höxter bis 16,54 Euro in München. Das ist ein Ergebnis des am Dienstag in Berlin vorgestellten Frühjahrsgutachtens des Zentralen Immobilienausschusses (ZIA). Dennoch lehnt der Spitzenverband der Branche regulatorische Eingriffe in die Bestandsmieten kategorisch ab. Derartige Eingriffe trügen lediglich »zur Verunsicherung der Investoren bei, aber keinesfalls zur Verbesserung der angespannten Lage«, erklärte ZIA-Präsident Andreas Mattner.

Er nannte es »verheerend«, dass »die Branche unter Generalverdacht gestellt« werde und Teile der Politik sich Forderungen nach Einfrieren von Bestandsmieten oder gar Enteignungen zu eigen machten. Für die große Zustimmung zu solchen Ford...


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