Der fünfte Tag

Aus Aufgabensammlungen der nd-Denkspielgemeinde

Von nd

Für diese Rubrik bitten wir Leserinnen und Leser um Denkspielideen oder auch komplette Aufgaben. Das Echo hält an - herzlichen Dank! -, könnte aber wieder stärker werden. (Kontakte siehe Spalte links) Hier die Zuschrift von Hans-Georg Brand aus Hettstedt:

Wir wollen in diesem Jahr für den Garten unbedingt wieder Prunkwinde vorziehen, damit die Pflänzchen schnell nach den Eisheiligen in den Boden können. Angesichts der Blütenpracht aus dem Vorjahr fiel mir eine Aufgabe dazu ein: An einem Sonnabend war an einer der Prunkwindenpflanzen die erste Blüte aufgegangen. Dann öffneten sich an jedem Folgetag dreimal so viele Blüten wie am jeweiligen Vortag. So auch am fünften Tag, womit dann auch alle Knospen offen waren. Wie viele waren es insgesamt? nd

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Japaner mit Giraffe, korrekter Toast für Dichter

Denkspielergebnisse aus ndCommune, 26. Januar, Seite 14

»Einstein mit Augenzwinkern«

Die Lösung lautet: Der Norweger trinkt Wasser, und der Japaner hat eine Giraffe. Die meisten hatten es wohl mit einem Gitternetz gelöst und, so die Kommentare, viel Spaß dabei (auch wegen des Augenzwinkerns von Herrn Einstein). Mit der Kalkulationstabelle per Rechner ging es natürlich auch. Für den Buchpreis ausgelost wurde Runhilde Landgraf aus Suhl: »Nicht von dieser Welt«, Roman von Arne Ulbricht, Klak.

»Knifflige Zirkusnummer«

Bei dieser »Nummer« war vor allem die Nr. 2 recht knifflig. Frage Nr. 1 ließ sich ziemlich übersichtlich mit dem guten alten Pythagoras und dem Sinus- bzw. Kosinussatz beikommen: 3 blaue Quadrate, zusammen 150 cm² + 3 grüne Quadrate, zusammen 50 cm² = 200 cm².

Frage Nr. 2: Es gab mehrere Lösungswege. Einer war, die Parallelität der Grundseiten der vermuteten Trapeze zu beweisen. Dazu waren recht lange Rechenwege nötig, für die wir hier auf die Beispiellösungen bei www.europaschule.eu verweisen (Serie 50, Nr. 593). Unter den »nur« sieben richtigen Einsendungen hatte Lore Müller aus Leipzig das Buchlosglück: »Löwenstadt«, Roman von Erich Loest, Steidl.

»Enkelin hat Kettenriss«

Gemeint war diese Lösung: Man öffnet die drei Glieder eines Kettenteils (drei Arbeitsgänge) und verbindet mit ihnen die vier übrigen Kettenteile (wieder drei Arbeitsgänge). Das macht sechs Arbeitsgänge, schneller geht es wohl nicht. Und: Es war laut Aufgabenstellung eine Halskette, und die hatte natürlich einen Verschluss, da waren nicht etwa noch zwei weitere Reparaturarbeitsgänge nötig. Das Los fiel auf Jannik Fritsche aus Parchim: »Die hellen Tage«, Roman von Zsuzsa Bánk, Fischer.

»kurz & knackig«

1. Eine »Alltagsgleichung« wird nicht mathematisch, wenn man sie nur so schreibt. Ein halbvolles Glas ist nicht das gleiche wie ein halbes volles Glas. Gleiches gilt für ein halbleeres bzw. ein halbes leeres Glas.

2. Die Zahl 45 war richtig, gebildet nach der Regel: -2 +8 / -2 +6 / -2 +4 / -2 +2.

3. Der Toast war korrekt, Herr Bürger hatte am 31. Dezember Geburtstag.

Das Glücksbuch geht an Florian Moroniak aus Zwingenberg: »Der Fehler«, Roman von Marek Sindelka, Residenz.

Besten Dank fürs kluge, fleißige Mitmachen, weiter viel Spaß und Erfolg. mim