Nicht genug für ein Leben in Würde

In Lateinamerika leiden Kaffeebauern unter dem Preisverfall der Bohnen auf dem Weltmarkt

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Monte Sion« heißt die Kaffeefarm von Cornelio Estrada. Jeden Tag ist er derzeit zwischen den Kaffeepflanzen unterwegs, erntet reife Kirschen, kontrolliert aber auch die Pflanzen auf Sporenbefall. Nach einem prüfenden Blick auf die Unterseite nickt er zufrieden. Die hochgewachsene Kaffeepflanze der Sorte Bourbón, an der reichlich rote und grüne Kaffeekirschen hängen, macht einen guten Eindruck. »Die letzten drei Jahre waren ausgesprochen schwierig. Fast alle Bauern unserer Genossenschaft hatten mit dem Kaffeepilz La Roya zu kämpfen. Den haben wir jetzt im Griff und hoffen auf eine gute Ernte«, meint der Kaffeebauer. Auf drei Hektar baut Estrada kurz vor dem Ortseingang von Acatenango Kaffee an.

Die Kleinstadt, eine gute Fahrtstunde westlich von Guatemala-Stadt, gehört zu den acht Anbauregionen Guatemalas und genießt einen exzellenten Ruf. Den hat sie den nährstoffreichen Böden im Schatten der prächtigen Kegel des Vulkans Acatenang...


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