Show und Showdown an der Grenze

Das fürs Wochenende geplante Konzert und die Einfuhr von Hilfslieferungen erhitzen in Venezuela die Gemüter

  • Von Oscar Torres, Caracas
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

»Sí o Sí, van a entrar - Ja oder Ja, sie werden hereinkommen.« Sie, das sind die Hilfsgüter und seit Tagen verkündet der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó diese Botschaft. Wie genau, lässt er offen.

Zum Auftakt wird am Freitag in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta ein internationales Benefizkonzert stattfinden, das 100 Millionen Dollar einspielen soll. Auftreten sollen unter anderen die mexikanische Band Maná und der dominikanische Musiker Juan Luis Guerra. Manu Chao und Peter Gabriel werden entgegen ersten Meldungen nicht vor den erwarteten 300 000 Menschen spielen. Prominente Persönlichkeiten aus der internationalen Politik - wie etwa Kolumbiens rechter Präsident Iván Duque und sein chilenischer Amtskollege Sebastián Piñera - und des Showbusiness werden erwartet.

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro spricht von einer Show, die am Wochenende abgezogen werden soll. Als Gegenmaßnahme hat seine Regierung ebenfall...


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