• Politik
  • Nationalismus in Griechenland

Der lange Schatten der Andarten

In den Köpfen lebt der griechische Staatsnationalismus fort. Seine Geschichte war blutig.

  • Von Richard Schuberth
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

Die F.Y.R.O.M. ist nun erst einmal Geschichte. Bislang war dies der offizielle Name des Staates, der sich selbst als Mazedonien versteht: »Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien«. In dem von außen bizarr anmutenden Namensstreit mit Griechenland lautete das offizielle Argument Athens, dass der kleine Nachbarstaat im Norden Gebietsansprüche auf die nordgriechische Region Makedonien stellen könnte, wenn er denn Mazedonien heiße. Der nun gefundene Kompromiss »Nord-Mazedonien« sollte diese Angst zerstreuen, denn selbst vor dem inneren Auge dieses unterstellten großmazedonischen Chauvinismus wäre Griechisch-Makedonien eben nicht Nord-Mazedonien, sondern mazedonischer Süden.

Doch wie steht es um den Chauvinismus der anderen Seite? Am lautesten erschallt dieser bei der griechischen Rechten, doch bis vor Kurzem war er Staatsdogma. Bis in die Mitte der Gesellschaft herrscht eine Gewissheit, dass dieses Nord-Mazedonien eigentlich nur von ...

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