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Niedergang am Flughafen Hahn

Zahl der Passagiere am Airport im Hunsrück geht stetig zurück

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als in den 1990er Jahren in West und Ost die alten Stationierungsstreitkräfte sich von Militärflughäfen zurückzogen, schien die Stunde aufblühender Regionalflughäfen geschlagen zu haben. So erlebte nach dem Abzug des US-Militärs seit den späten 90ern auch der Flughafen Hahn im Hunsrück einen steilen Aufschwung.

»Der Hahn«, wie der Volksmund das Gelände nennt, wurde lange als Flaggschiff der Konversionspolitik des früheren rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) und als »Jobmotor« in einer ländlichen und als »strukturschwach« geltenden Region gefeiert. Als freundlicher »Entwicklungshelfer« bot sich vor allem die irische Billigfluggesellschaft Ryanair an, die hier eine Basis und ein Drehkreuz errichtete und dem Flughafen zunächst einen raschen Aufstieg mit Passagierzahlen in Millionenhöhe bescherte. Das Ryanair-Management war und ist indes nicht nur ruppig im Umgang mit seinen Beschäftigten, sondern auch gegenüber ...


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