Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Es grünt so grün, ...

Markus Drescher über den Zuwachs der Grünen im Osten

  • Von Markus Drescher
  • Lesedauer: 2 Min.

... wenn im Osten die Mitgliedszahlen blühn. Zugegeben, ein ähnlich schräges Bild wie Spaniens Blüten, aber für die Grünen ziemlich zutreffend. Hatte die Partei in Ostdeutschland doch bisweilen ein Mauerblümchendasein gefristet, das ihren politischen Gestaltungsraum mit ein paar Ausnahmen weitgehend auf den Westen der Republik beschränkte. Doch die Grünen wollen mehr - und haben derzeit offenbar Politiker und Politikerinnen und Vorstellungen im Angebot, die Menschen überzeugen können, in eine Partei einzutreten. In eine Partei, die noch mehr als die LINKE als Gegenpart der mittlerweile zur ostdeutschen Volkspartei ausgerufenen AfD wahrgenommen wird.

Ob das grüne Umfragehoch, in dem sich die Partei seit einiger Zeit befindet, in diesem Jahr auch neue Machtoptionen eröffnet, hängt dabei nicht so sehr von den derzeit verwöhnten Grünen ab, sondern von den (Wahl-)Ergebnissen möglicher Koalitionspartner. Für den Aufbau Ost der Partei ist das am Ende aber wahrscheinlich nicht so bedeutsam wie die Festsetzung im Osten: Nach wenig mehr sehnt sich derzeit der Wähler so sehr wie nach Engagierten vor Ort, die der Politik ein Gesicht geben, den Menschen ihr Ohr leihen, es vermögen, die Kluft zwischen Repräsentanten und Repräsentierten zu schließen. Dafür scheint zumindest ein Anfang gemacht.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Lastschrift

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln