Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Psychologe: Angeklagter agierte wie Forscher

Bielefeld. Der Angeklagte im Prozess um vergiftete Pausenbrote in Ostwestfalen hat einem Psychologen zufolge wie ein Wissenschaftler mit den Giftstoffen experimentieren wollen. Nach seinem Eindruck habe der 57-Jährige an seinen Kollegen beobachten wollen, wie das Gift auf ihren Pausenbroten wirkt, sagte der Mitarbeiter des Psychologischen Dienstes in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld am Dienstag. Der Psychologe hatte den Angeklagten Klaus O. fünfmal getroffen und sollte in den Gesprächen klären, ob der Mann in der Untersuchungshaft selbstmordgefährdet ist. Der 57-jährige Deutsche muss sich vor dem Landgericht Bielefeld wegen versuchten Mordes verantworten. Die Anklage wirft ihm vor, über Jahre Arbeitskollegen mit vergifteten Pausenbroten und Getränken gesundheitlich geschädigt zu haben. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln