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Reformen und ein neuer Präsident

Welt-Antidoping-Agentur kämpft um Vertrauen

  • Von Andreas Schirmer, Frankfurt am Main
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Welt-Antidoping-Agentur ist durch den russischen Dopingskandal in eine tiefe Krise gerutscht. Mit einem neuen Präsidenten und Reformen sollen verlorene Glaubwürdigkeit zurückgewonnen und Zweifel an der Unabhängigkeit beseitigt werden. Kann dies mit einem WADA-Chef gelingen, der von den Geldgebern aus der Politik gewählt wird, und mit einer strukturellen Neuausrichtung, die Kritiker höchstens als Reförmchen ansehen? Viel wird davon abhängen, wie unabhängig der Nachfolger des Amtsinhabers Craig Reedie die WADA führen wird. Der Europarat wählt an diesem Mittwoch in Luxemburg den europäischen Präsidentschaftsandidaten. Bewerber sind die Norwegerin Linda Helleland, Witold Banka aus Polen und der Belgier Philippe Muyters. Der amerikanische Kontinent schickt den früheren Langstreckenschwimmer Marcos Diaz aus der Dominikanischen Republik ins Rennen, weitere Kandidaturen bis zur Wahl im November in Katowice sind noch möglich.

«Uns ist vo...


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